Krematorium Berlin ─ Bestattung, Ablauf & Kosten
INHALTSVERZEICHNIS
In Berlin gibt es zwei landeseigene Krematorien, das Krematorium Baumschulenweg und das Krematorium Ruhleben, die unter gemeinsamer Verwaltung stehen. Beide bieten Einäscherungen und Trauerfeiern an, wobei Baumschulenweg eine historische und architektonisch bemerkenswerte Anlage besitzt und Ruhleben für seine moderne Technik und Gestaltung bekannt ist. Es gibt zudem das ehemalige Krematorium Wedding, das heute als "silent green Kulturquartier" genutzt wird.
- Geschichte: Eine über 100-jährige Geschichte.
- Architektur: Neubau von Axel Schultes und Charlotte Frank aus dem Jahr 1999, bekannt für seine klare Architektur, Licht und Raum.
- Nutzung: Diente schon als Kulisse für den Film und Musik.
- Moderne Ausstattung: Verbindet moderne Einäscherungstechnik mit großzügigen Räumen für Abschiedszeremonien.
- Gestaltung: Bietet flexible Gestaltungsmöglichkeiten in zwei Feierhallen und schafft eine ruhige, würdevolle Atmosphäre.
- Virtuelle Tour: Bietet einen virtuellen 360-Grad-Rundgang durch die Räumlichkeiten.
Ehemaliges Krematorium Wedding
- Historie: Das erste Krematorium Berlins wurde zwischen 1909 und 1910 erbaut.
- Aktuelle Nutzung: Heute ist es der Standort des "silent green Kulturquartiers".

Ein Krematorium ist die technische Einrichtung, in der die Kremation (Einäscherung) des Verstorbenen durchgeführt wird. Diese thermische Bestattungsart ist ein wesentlicher Bestandteil der Feuerbestattung und bildet die notwendige Grundlage für alle nachfolgenden Bestattungsformen, bei denen die Asche beigesetzt wird, wie beispielsweise See- oder Naturbestattungen.
Was passiert in einem Krematorium in Berlin?
Ein Krematorium ist eine spezialisierte pietätvolle Einrichtung, in der die Einäscherung (Kremation) des Verstorbenen stattfindet. Im Gegensatz zur oft verbreiteten Vorstellung ist es kein Ort des Abschieds im Sinne einer Trauerfeier, sondern der Ort der technischen Durchführung.
Würde und Respekt: Der gesamte Prozess im Krematorium wird von geschultem Personal mit größtem Respekt durchgeführt. Die Identität des Verstorbenen wird jederzeit durch strenge Protokolle und Kennzeichnungen sichergestellt.
Der Einäscherungsprozess: Die eigentliche Kremation findet in speziellen Öfen statt. Dieser Vorgang dauert in der Regel etwa 60 bis 90 Minuten.
Die Asche: Nach dem Abkühlen werden die sterblichen Überreste zu feiner Asche zermahlen und zur Beisetzung in eine Aschekapsel gefüllt. Diese Kapsel wird dann in die von Ihnen gewählte Schmuckurne eingesetzt.
Der Ablauf einer Einäscherung im Krematorium
Der Ablauf ist streng geregelt, um die Würde des Verstorbenen und die lückenlose Identitätssicherung zu gewährleisten.
- Überführung: Der Bestatter überführt den Verstorbenen im Sarg zum Krematorium.
- Zweite Leichenschau: Im Krematorium führt ein Amtsarzt eine zweite, amtliche Leichenschau durch. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, um die Identität festzustellen und auszuschließen, dass unnatürliche Todesursachen vorliegen. Erst nach dieser Freigabe darf die Einäscherung erfolgen.
- Registrierung und Kennzeichnung: Der Sarg wird registriert. Zur zweifelsfreien Identifizierung erhält der Sarg – und später die Asche – eine eindeutige, feuerfeste Kennzeichnung.
- Einäscherung: Die Kremation findet statt.
- Zuordnung eines Schamottsteins (Identifikationsstein): Ein zentraler Bestandteil der Identitätssicherung ist die Beigabe eines feuerfesten Steins.
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